Und noch ein Zeiger...
Liebe Freunde, mal wieder unternehme ich einen Versuch, dass zu erklären,
was in Worten nicht zu erklären ist. Somit ist dieser Text, oder Essay, oder als was immer
ihr es auch sehen wollt, auch nicht wirklich eine Erklärung, sondern lediglich ein Hinweis,
ein Zeiger. Ich will mit diesen Worten auf etwas zeigen, auf etwas hinweisen. Oh, du
schöne Wiederholung!
Also, auf was zeigen wir, worauf weisen wir hin, was gibt es da, in dieser großen Welt,
was einen Hinweis wirklich wert wäre? Es wird ja in den heutigen Zeiten, die ganze Zeit
empfohlen und hingewiesen und gezeigt, was also?
Du bist es... ja, absolut richtig verstanden, du, mein Freund. Und Achtung... Achtung...
wir rauschen jetzt in die Tiefe... oder ist es die Höhe? Nein, ich denke es ist die Tiefe...
tiefer... noch tiefer... Stop!
Wer bist Du? Bist du schon DU, oder bist du noch du? Weist du, du ist der Mensch,
der Körper und ein Stall voller Gedanken. DU, das ist das was zwar in einem Körper
steckt, und was die Gedanken auch durchaus wahrnimmt, aber es ist nicht mehr damit
identifiziert. Das ist es worum es eigentlich geht. Nicht mehr identifiziert zu
sein. Es nicht mehr so wichtig zu nehmen. Der Körper ist da, und auch die Gedanken
werden nie Ruhe geben, obwohl ihre Qualität sich durchaus ändert, aber wichtig ist
es, all diese Problemchen, die Körper und Geist so mit sich bringen, nicht mehr
allzu wichtig zu nehmen. Sie kommen, sie gehen, Generationen kommen, und gehen, die
Welt dreht sich weiter, und das nun schon seit Millionen von Jahren, immer im Kreis,
immer wieder gleich, doch dass was DU bist, ist viel tiefer, viel tiefer, es ist
unendlich, unendlich weit, unendlich unfassbar, grenzenlos... .
Im ersten Moment kann so was ein bisschen schockierend sein, ein wenig abschreckend.
Doch wenn sich dieser erste Schreck gelegt hat, dann schimmert dahinter die Freiheit
durch, ohne Bedingungen, weil es die in diesem Rahmen deines Daseins nicht mehr
gibt. DU bist. DU bist jetzt bei diesem unendlichen, hoch faszinierendem Spiel
dabei. Oh, Gott, du und DU, ihr macht gerade mit. Dabei sein ist alles, verstehst du?
DU, und auch du, ihr seid dabei, ihr könnt nichts falsch machen, denn ihr seid.
Wow, Wahnsinn. Das ist... mir fehlen die Worte.... Wenn DU das begreifst und in dir
kultivierst, dann wirst du wieder in der Lage sein mit einem Lächeln, oder einem
Lachen, genauer gesagt wohl abwechselnd mit einem Lächeln und einem Lachen, durch
die Welt zu laufen. Und ganz im Ernst, dass ist es was die Menschheit mehr braucht
als alles andere. Ein Lächeln und ein Lachen in deinem Gesicht!
Und weißt du was, jetzt kommen wir zu dem eigentlichen Hinweis, zu dem eigentlichen
Zeiger, der sagt: Hey, schau mal, da!
Ich weiß nicht, ob du das sehen wirst, ob du in der Lage bist es zu erkennen -
besser gesagt: anzuerkennen - aber eigentlich ist das für mich, also mein ich (oder
schreibt das eher das ICH?), auch vollkommen unbedeutend. Ich werde es Dir einfach
sagen: Während ich diesen Text schreibe, bin ich permanent am Lächeln und Grinsen,
und es ist ein Grinsen und Lächeln, dass viel tiefer geht als man das in Worten
vermitteln kann, es ist so eine Art Herzenslachen. Und das ist es worauf es
eigentlich ankommt. Weißt du, ich schaue den Text, den ich dabei schöpfe gar
nicht so genau an, ich konzentriere mich vielmehr auf das Lachen meines Herzens,
und lasse es dann fließen. Ich bin - denkend gesehen - also gar nicht wirklich da.
Und das ist der eigentliche Zeiger, meine Freunde. Tue, was auch immer du tust, mit
einem lachenden Herzen, mit Freude, Glauben und Liebe, oder welche schönen Worte man
eben auch immer bemühen will. Ich denke, du weißt schon was ich meine... du kannst
es fühlen... wenn es sich gut, freudvoll und... ja... einfach schön und richtig
anfühlt, dann kann es niemals falsch sein, niemals. Du darfst immer glücklich und
voll Freude sein, dass ist eigentlich normal, und wenn du dieses Gefühl einmal in
dir gefunden hast, dann weißt du auch, dass nur du dafür verantwortlich bist,
niemand kann es dir nehmen, niemand kann es dir geben, nur du kannst es zulassen,
oder eben verhindern. Und wenn du es nun gefunden hast, was dann? Dann Folge diesem
Gefühl, wo auch immer es dich hinträgt. Egal, was auch immer die Menschen um dich
herum sagen werden, folge ihm, und... ja... und was dann?
Weißt du, ich weiß es nicht, aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass e
s dir niemals zum Schaden gereichen wird, und auch niemandem sonst. Also...
Finde es einfach selber heraus... lebe und tanze, denn deswegen bist du hier!
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